Ein kurzer Dialog von Vater und Sohn

Unvermittelt entspann sich heute folgender Dialog zwischen Vater (48) und Sohn (6) auf dem Weg zum Kindergarten:

Sohn: Papa, wie alt bist Du eigentlich?

Ich: 48. Warum?

Sohn: Das ist aber jung.

[Vater erleichtert, debil grinsend]

Sohn: Ich dachte, Du bist so 90.

Ich hab‘ mich dann sehr kurz angebunden verabschiedet und ihn ganz schnell durch die Kindergartentür geschoben. Muss ja irgendwie nicht sein, so den Tag zu beginnen.

Die Kuchenspende

Weil ich wieder einmal nicht mehr weiter wusste, ob der vielen angefragten Kuchenspenden für Schule, Kindergarten, OGS, Musikschule, Sportverein, etc., habe ich mich ein paar Zeilen dazu abreagiert…solange eine Kuchenspende sich im Ofen buk.

Und weil ich Geld brauche für neue Kuchenspenden, habe ich den Artikel auch noch an die Kollegen von vaterfreuden.de verkauft.

Dort könnt Ihr lesen, wie wir alle unter dem Joch der Kuchenspenden leiden.

Eine Idee für Silvester 2019  – El Frasco de la Felicidad

Zu Silvester gibt es bei uns den Frasco de la Felicidad. Nein, bevor Sie jetzt nach akoholfreien Cocktails dieses Namens suchen, das mit dem Frasco heißt einfach: Gefäß des Glücks.

Dieses Behältnis steht bei uns das ganze Jahr herum. Und jedes Familienmitglied darf da einen bemalten oder beschriebenen Zettel einwerfen, wenn es ihm danach ist. Wenn ihm was besonders gut gefallen hat.

Glückseligkeiten einsammeln.

Und am Jahresende, oder zu Beginn des Folgejahres, sitzen wir als Familie zusammen, ziehen der Reihe nach einen Zettel, lesen ihn vor oder zeigen das gemalte Bild herum. Und der Urheber meldet sich dann auch noch zu Wort. Viele kleinen glücklichen Momente kommen da zusammen, Mosaiksteinchen der Vergangenheit. Das Tissue, das trotz allen ganz normalen Stressmomenten die Familie zusammenhält.

Nachahmung empfohlen.

Si tacuisses, Blogpapa – eine Provinzposse aus Bonn

Die Römer sind bei uns gerade hoch im Kurs. Seit unserer Reise nach Rom im vergangenen Herbst, sprechen wir am Familientisch de facto (sic!) nur noch Latein. „Si tacuisses, Blogpapa – eine Provinzposse aus Bonn“ weiterlesen

Wes Geistes Kind….

Dem Kind eines AfD-Politikers wurde die Aufnahme in eine Waldorfschule verwehrt. Wäre ich der Social-Media-Manager der AfD, würde ich mir 24mal auf die Brust schlagen und ausrufen: Dem Himmel sei Dank, heute ist schon Weihnachten! Denn: „Wes Geistes Kind….“ weiterlesen

Fehlerfrei und makellos

Der Stammvater aller Papablogger – Andreas Lorenz von Papa online – kam mit der Frage rüber, welche Fehler wir Papas eigentlich machen und nie darüber reden.

Normalerweise überlese ich irgendwelche Vernetzungsanfragen. Reichweite um der Reichweite willen. Dinge, die sich da nennen, 15 von 15, nur um an irgendeinem Tag immer dieselben Fotos zu posten. Oder die sich gegenseitig interviewenden Blogger, in der Hoffnung, dass der Dialog von mehr als zweien gelesen wird. Nee, das ist nicht mein Ding.

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Ein überzeugter Rechtschreibnazi

Da ich noch ohne Social Media meine Sozialisation durchlaufen habe, sind mir manch gängige Termini dieser Welt fremd. Manche machen neugierig (ich gestehe, ich konnte mit meinem ersten „wtf“ genauswenig anfangen wie der Rest der Welt mit Trumps „covfefe“), manche übernehme ich, manche bleibe mir dauerhaft fremd, und ich lehne sie ab: Zu letzterem gehört der Begriff ‚Rechtschreibnazi‘. Ich finde es absolut widerwärtig, wie jemand einen oberflächlichen Zusammenhang zwischen Reinheit der Rasse und Reinheit (vulgo: Korrektheit) der Sprache konstruiert. „Ein überzeugter Rechtschreibnazi“ weiterlesen