Oh lasset uns anbeten! Oder besser nicht.

Und es begab sich zu der Zeit, als die Abende früh in den Tag kamen, und die Dunkelheit die Menschheit zu umhüllen begann. Lichter der Hoffnung wurden in den Behausungen entzündet. Die Familien versammelten sich um den Kerzenschein, welcher ihnen Wärme und Geborgenheit gab. Und leise begannen die Menschen den Kindern von uralten Geschichten zu erzählen.

Nur wenige Kinder hielten das Alles für ein großes Papperlapapp und wollten lieber noch eine DVD reinschieben. Darunter die Meinigen.

Doch voller Inbrunst für die alten Rituale wehrte ich mich standhaft gegen alle Verlockungen dieses modernen, seelenlosen Digitalzeitalters. Da drängten die Kinder den Jüngsten im Bunde nach vorne. Voll Hoffnung, hier noch auf kindliches Gemüt, einen unverdorbenen Charakter zu treffen, wandte ich mich ihm zu. Die Kinderaugen leuchteten, wie es nur Kinderaugen in der Adventszeit tun können. Die entscheidenden Worte formten sich in seinem Munde:

„Papa, wenn wir die DVD schauen dürfen, bete ich dich auch an, wenn du tot bist.“

 

Over and out. Ich kann nicht mehr.

 

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Es naht das Fest der Liebe

Die fotografisch beigefügte Einladung der Schule erinnert mich daran: „Es naht das Fest der Liebe“ weiterlesen

Hurra, hurra, die Schule brennt!

Heute erschienen einen Vielzahl von Artikeln und Kommentaren zur Verschlechterung der Grundschüler in Deutschland in den Fächern Deutsch und Mathe. Sie beziehen sich alle auf die heute veröffentlichte Studie des Instituts für Qualität im Bildungswesen. „Hurra, hurra, die Schule brennt!“ weiterlesen

Kleinfamilie kann nicht funktionieren?!

In der SZ heute ein krudes Interview  mit obigem Tenor ohne Fragezeichen. „Kleinfamilie kann nicht funktionieren?!“ weiterlesen

Vom Verpfeifen

Ich habe mir ein paar Gedanken dazu gemacht, was passiert, wenn das Kind einerseits ein großes Mitteilungsbedürfnis hat, andererseits keinen blassen Schimmer davon, was eine Privatsphäre ist….rausposaunt bei den Kollegen von vaterfreuden.de. „Vom Verpfeifen“ weiterlesen

Auch ein schlechtes Buch hat seine guten Seiten

Ich weiß nicht, wer die Reihe „Bildermaus“ kennt. In dieser Serie und in sicherlich vielen anderen Kinderbüchern auch wird das ein oder andere Wort durch ein Bild ersetzt. Soll dem Erstleser den Zugang erleichtern. Mag sein. Ich bin kein Leseforscher. Nur: Interessiert hat sich bislang keines der zwei lesenlernenden Kinder (zur Zeit 7 und 9 Jahre alt) für diese Art des Lesenlernens. Entweder man entziffert die Wörter oder man schaut ein Bilderbuch an. Ganz oder gar nicht. „Auch ein schlechtes Buch hat seine guten Seiten“ weiterlesen