CV – Curriculum Vitaminae

Der 5-jährige Ninja möchte zum Frühstück seinen Orangensaft nicht trinken.

Ich: Du bist noch im Wachstum, Du brauchst noch viel Vitamine.

Er: Hmm. Und Du wächst nicht mehr.

[Denkpause]

Für Dich kommt nur noch die Opizeit.

[Denkpause]

Und dann bist Du tot.

Ich [gedanklich]: Bitte, ganz viel Vitamine. Jetzt. Für mich!

 


 

Das war der lustige Teil. Das Gespräch ging eigentlich noch sehr schön weiter. Der Nachwuchs sinnierte über seine Omas und Opas, die es dann gar nicht mehr so lange geben würde. Und dann kam er zum Schluss, dass er doch so viel Zeit als möglich mit ihnen (noch) verbringen möchte. Herzerwärmend.

 

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Vom Thore schießen – allez les bleus!

Ich weiß nicht, was die WM noch bringt, aber einer geht auf jeden Fall noch. Und ich weiche sogar von meiner Regel ab, hier keine Klarnamen zu bringen.

Ich hatte mich bereits darüber ausgelassen, dass es für binationale Familien gar nicht so schwer ist, bei der Weltmeisterschaft weiter dabei zu sein. Klar, man geht ja auch in der Regel im Gegensatz zu den Biodeutschen mit doppelt so viel Mannschaften ins Rennen. Ich, großer Opportunist, habe beispielsweise gleich nach dem Ausscheiden der deutschen Mannschaft, in den persönlichen whatsapp-Einstellungen die deutsche Flagge, die da neben Fußball und der spanischen Flagge stand, gelöscht und durch den Spruch ersetzt: „Never change a winning team“. Hoffen wir mal, das hält.

Als ich mit dem Kleinen (5 Jahre) vergangenen Freitag auch noch den älteren Bruder aus der Grundschule abholen wollte, begegneten wir einer anderen Mutter, die den gleichen Weg zurücklegte. Ich konnte die Maman gerade nicht der deutsch-französischen Familie zuordnen und hörte nur halb hin, als der eigene Nachwuchs sagte: „Die gehen jetzt Thore abholen.“ Dachte mir noch mit der WM-Sozialisation, komisch, wie kommt so ein Kindergartenkind auf die Idee, dass man Tore abholt, Jugendsprache kann das noch nicht sein, aber sei’s drum.

Erst angegekommen in der Grundschule fiel mir auf, dass Thore, ja klar, keine Fußballtore sein müssen, sondern just das Kind aus der deutsch-französischen Familie ist, welches hier von seiner Maman abgeholt wird (wobei ich keine Ahnung habe, wie der nordische Schlenker in der Namensgebung reingekommen ist). Und sprach besagte Maman dann kurz darauf an, wie ich Thore mit Tore verwechselt hatte. Worauf sie meinte, dass Thore manchmal jetzt auch etwas schreckhaft sei, wenn es da immer heißt, und „er schießt und TOR!!“

Ich musst schmunzeln, beglückwünscht die Französin für den ordnungsgemäßen Einzug ist Achtelfinale und trug mit Fassung, als ich zu hören bekam, das mit der WM interessiere sie erst, wenn es jetzt dann so richtig losgeht.

Merci! Und „hasta luego“!

Nicht so (!) schlimm

Lidl, mein sozialer Stimmungsbarometer, verschaffte mir gerade direkt nach dem Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft zwei Eindrücke: „Nicht so (!) schlimm“ weiterlesen

Von der guten Argumentation

Im Leben gibt es immer Pros und Contras.

Auf die Frage letzthin, ob der Herr Nachwuchs mit seinen 5 Lenzen doch lieber ins Schwimmbad gehen möchte oder mit Einkaufen, erhalte ich die Antwort:

„Papa, es hat alles seine Vor- und Hinterteile.“

Over and out.

 

Die Sache mit den Vorsilben – zum Himmelfahren

Wenn es aus irgendwelchen Gründen vor dem Wochendfrühstück nicht zum Bäcker reicht, ab mit den Brötchen zum Aufbacken in den Ofen. Vorteil 1: Zeitersparnis. Vorteil 2: Es duftet sehr lecker. Nachteil: Schmeckt natürlich nicht so lecker wie bäckerfrisch. „Die Sache mit den Vorsilben – zum Himmelfahren“ weiterlesen

Legoland Günzburg – immer wieder gerne

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Legoland Günzburg hatte uns zum Saisonauftakt wieder eingeladen. Und nach unseren Abenteuern im vergangenen Jahr folgten wir dieser Einladung auch in diesem Jahr sehr gerne. „Legoland Günzburg – immer wieder gerne“ weiterlesen

Jim Knopf vorgeknöpft

Die Geschichte von Jim Knopf ist unbestritten Kanon. Kanon der Kinderliteratur. Folglich kann sich die Diskussion nur darum drehen, wie Jim Knopf ans Kinde gebracht hat. „Jim Knopf vorgeknöpft“ weiterlesen