Vatertagsgeschenke

Heute. Das.

Ich bin sprachlos.

Nehme Hinweise für gute Eheberatungsstellen gerne entgegen.

PS: Oder war das die Retourkutsche für die elektronische Fliegenklatsche zum Muttertag? 🙂

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Das Kaktusproblem

Gerade gehört –  Dialog zwischen Mutter und Sohn vor dem Einschlafen:

Mutter zeigt Sohn ihren Daumen, in dem ein Stachel seines Kaktus steckt.

Mutter: Guck mal, das tut mir jetzt echt weh!

Sohn: Was ist das?

Mutter: Na ein Stachel deines Kaktus! Steckt fest.

Sohn: Armer Kaktus!

Alles gesagt. Ich als Papa wollte mich da nicht weiter einmischen :-).

 

Von Maibäumen in Kindergärten

Mit den rheinländischen Bräuchen kann ich als Schwabe im Bonner Exil (entschuldigt, das ist jetzt etwas zu hart) nicht immer was anfangen.

Sehr zum Leidwesen meiner Frau, die das Jahr um Jahr einfordert, halte ich das Aufstellen einer erektilen Manneskraft in Birkenform vor dem Hause der Angebeteten, zudem mit Krepp-Papier geschmückt, für – sagen wir mal – gewöhnungsbedürftig.

Außerdem sieht das gute Stück nach ein paar Woche vertrocknet und ganz welk aus. Und wird in den seltensten Fällen wieder weggeräumt.

Manchmal frage ich mich, ob dieser moderne Burgerladen Hans im Glück mit seinen vielen Birkenstämmen in der Restauration der Schnappsidee eines betrunkenen Maibaumaufstellers entsprang.

Ich bin auch ziemlich gespannt, ob die lokale Ökoszene nach dem bundesweiten Angriff auf die ungeheuerliche Massenrodungen wegen der Weihnachtsbäume sich endlich mal die Birkenstämmchen vornimmt.

Sei’s drum.

Nun aber, am Tag nach dem ersten Mai in diesem Jahr, gab es dann auch für mich was zum Schmunzeln:

Ein Kollege Papa kam mit seinem Nachwuchs zeitgleich in den Kindergarten. Sein Sohnemann, stolz und überglücklich, trug ein Birkenzweig im Wasserglas, ordentlich nach allen Regeln der Kunst geschmückt und mit einem verheißungsvollen Mädchennamen auf dem obligatorischen roten Herzen.

Nein, das allein wärmte mir noch nicht das Herz. Aber dann: Sein Papa nahm mich zur Seite und flüsterte mir zu. „Schon im zweiten Jahr derselbe Name auf dem Herz. Das ist was Ernstes!“

Makes my day.

Ein kurzer Dialog von Vater und Sohn

Unvermittelt entspann sich heute folgender Dialog zwischen Vater (48) und Sohn (6) auf dem Weg zum Kindergarten:

Sohn: Papa, wie alt bist Du eigentlich?

Ich: 48. Warum?

Sohn: Das ist aber jung.

[Vater erleichtert, debil grinsend]

Sohn: Ich dachte, Du bist so 90.

Ich hab‘ mich dann sehr kurz angebunden verabschiedet und ihn ganz schnell durch die Kindergartentür geschoben. Muss ja irgendwie nicht sein, so den Tag zu beginnen.

Die Kuchenspende

Weil ich wieder einmal nicht mehr weiter wusste, ob der vielen angefragten Kuchenspenden für Schule, Kindergarten, OGS, Musikschule, Sportverein, etc., habe ich mich ein paar Zeilen dazu abreagiert…solange eine Kuchenspende sich im Ofen buk.

Und weil ich Geld brauche für neue Kuchenspenden, habe ich den Artikel auch noch an die Kollegen von vaterfreuden.de verkauft.

Dort könnt Ihr lesen, wie wir alle unter dem Joch der Kuchenspenden leiden.

Eine Idee für Silvester 2019  – El Frasco de la Felicidad

Zu Silvester gibt es bei uns den Frasco de la Felicidad. Nein, bevor Sie jetzt nach akoholfreien Cocktails dieses Namens suchen, das mit dem Frasco heißt einfach: Gefäß des Glücks.

Dieses Behältnis steht bei uns das ganze Jahr herum. Und jedes Familienmitglied darf da einen bemalten oder beschriebenen Zettel einwerfen, wenn es ihm danach ist. Wenn ihm was besonders gut gefallen hat.

Glückseligkeiten einsammeln.

Und am Jahresende, oder zu Beginn des Folgejahres, sitzen wir als Familie zusammen, ziehen der Reihe nach einen Zettel, lesen ihn vor oder zeigen das gemalte Bild herum. Und der Urheber meldet sich dann auch noch zu Wort. Viele kleinen glücklichen Momente kommen da zusammen, Mosaiksteinchen der Vergangenheit. Das Tissue, das trotz allen ganz normalen Stressmomenten die Familie zusammenhält.

Nachahmung empfohlen.

Si tacuisses, Blogpapa – eine Provinzposse aus Bonn

Die Römer sind bei uns gerade hoch im Kurs. Seit unserer Reise nach Rom im vergangenen Herbst, sprechen wir am Familientisch de facto (sic!) nur noch Latein. „Si tacuisses, Blogpapa – eine Provinzposse aus Bonn“ weiterlesen