Adventskalenderstress?! NO!!

Ich gebe zu, dass ich in vergangenen Jahren auch schon einmal ein Adventskalender(vor-)lesebuch zur Hand genommen haben. Und merkte: Das 24malige Einwerfen von Schokolade geht durchaus. Aber: Das 24malige Vorlesen ist mit der Taktung da etwas schwieriger. Deswegen sind mir Weihnachtskinderbücher lieber, die einen bunten Strauß an Themen anbieten, ohne mit der Stechuhr durch den Advent zu hetzen. Ein solches Buch ist „Das große Familienbuch für die Weihnachtszeit“. Eine solide Mischung aus fiktionalen Geschichten einer jungen Damen namens Lina Stubenbauer, Informatives zu weihnachtlichen Bräuchen aller Art, aufgelockert durch Weihnachtslieder mit Noten für die Musikalischen unter Eltern und Kindern und dem ein oder anderen Rezept. Da ist im besten Sinne für jeden etwas dabei. Und man kann eben auch mal getrost eine Geschichte oder einen Sachtext überblättern. Das Buch funktioniert nicht in dem Rhythmus, in dem jeder mit muss.

Für die sämtlichem Weihnachtlichem Unkundigen gibt es schon zeitliche Hinweise, dass Nikoläusiges weniger zum 6. Januar als dann doch eher zum 6. Dezember gehört. Und am 24. Dezember… gut. Das weiß dann aber jeder. Der folgende Ausschnitt des Inhaltsverzeichnisses stellt dies gut dar:

Besonders an diesem Buch ist auch, dass es eben nicht mit dem Weihnachtsfest endet. Sylvester, Neujahr, die Heiligen Drei Könige, das russisch-orthodoxe Weihnachtsfest sogar Mariä Lichtmess zu Anfang Februar werden hier noch eingeordnet. Das hat mich an meine eigene Kindheit erinnert, wo ich mich doch immer wunderte, wie lange denn der Weihnachtsbaum in der Kirche noch stand….

Gefallen hat mir auch die solide, eher hochwertige Aufmachung des Buches. Fester Einband, guter Druck, Goldprägung. Das gefällt schon, ganz besonders in der Vorweihnachtszeit.

Und warum ich das Buch schon jetzt so gut empfehlen kann? Ja, ich gebe es zu. Auch wir haben mit den Kindern erst jetzt zur Adventszeit angefangen, uns da durchzuschmökern. Aber: Im gleichen Stil und mit gleichem Konzept gibt es vom Verlag auch das große Buch „Alles für Sankt Martin“. Und dieses Buch ist bei uns jetzt im zweiten Jahr schon der Renner im Herbst.

Übrigens auch das ein Vorteil, wenn es kein Adventskalender ist. Entspannt reinlesen. Auslassen, was nicht gefällt. Die Adventszeit 2018 kommt bestimmt.

Beste Empfehlung zum Kauf oder zum Verschenken. Vor allem aber zum gemeinsamen (Vor-)Lesen unter Kuschel- oder Bettdecke!

 

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Trump ist doof!

So ist heute schon die Mehrheitsmeinung unter Kindergartenkindern. Von den Stimmen auf Schulhöfen ganz zu schweigen. Die Logo-Kindernachrichtensendung hat mit ihren Berichten zu Trump auch ihren Teil dazu beigetragen. Aber, ehrlich, auch unter erwachsenen Europäern ist diese Stimme jenseits des Atlantiks nur schwer zu ertragen. Am besten noch in der Parodie von Alec Baldwin. „Trump ist doof!“ weiterlesen

Auch ein schlechtes Buch hat seine guten Seiten

Ich weiß nicht, wer die Reihe „Bildermaus“ kennt. In dieser Serie und in sicherlich vielen anderen Kinderbüchern auch wird das ein oder andere Wort durch ein Bild ersetzt. Soll dem Erstleser den Zugang erleichtern. Mag sein. Ich bin kein Leseforscher. Nur: Interessiert hat sich bislang keines der zwei lesenlernenden Kinder (zur Zeit 7 und 9 Jahre alt) für diese Art des Lesenlernens. Entweder man entziffert die Wörter oder man schaut ein Bilderbuch an. Ganz oder gar nicht. „Auch ein schlechtes Buch hat seine guten Seiten“ weiterlesen

Das Böse ist immer Das Waidä

Das Bonner Familienmagazin Moskito bat mich, das Büchlein von Christian Linker „Papa, was machen wir heute“ mal anzuschauen. Ok. Liegt auf der Hand. Der Autor hat drei Jungs. Ich habe drei Jungs. Und nachdem ich so ein bisschen reingelesen habe, kann ich das Bändlein durchaus empfehlen. Modern und alltagsnah, nicht immer politically correct, unterhaltsam aber auch strukturiert mit farblich abgehobenen, praktischen Ratschlägen. „Das Böse ist immer Das Waidä“ weiterlesen

May the fourth be ….

… kennen sicher die eingefleischten großen Fans. Aber bei uns Vätern? Ich glaube, nur wir Jungsväter. Wenn ich nachher zum Kindergarten gehe, kann ich ja mal eine kleine subjektive Umfrage unter gestressten Müttern und Vätern mit Töchtern machen. Kennt Ihr diesen Tag? Ich glaube, die häufigste Antwort wird sein: Ist heute schon Muttertag? „May the fourth be ….“ weiterlesen

Über den Frühling im Holunderweg

…wollte ich ausführlich berichten, nachdem uns der Herbst in selbiger Straße so gut gefallen hat.

Nun hatte mir der Piratenkapitän das Buch allerdings weggeschnappt, so dass mein Vorlesefrühling nicht mehr im Holunderweg stattfinden konnte. Schon ausgelesen, meinte er. Es bleibt mir folgerichtig nichts anderes mehr übrig, als aus der Not eine Tugend zu machen, und den kundigen Kapitän einfach zu interviewen. „Über den Frühling im Holunderweg“ weiterlesen

Rogue one – der Kinotraum, zu dem wir uns kaum trau’n

Eigentlich wollte ich ja mit großem Tamtam unseren Kinogang in Rogue One begehen. Letztes Jahr zur Weihnachtszeit mit Episode VII war das ja noch einfach. Wir waren in Madrid. Und der einzig warnende Zeigefinger kam von der Tante mit der kurzen WhatsApp-Frage: „Star Wars – FSK12?“  und meiner Antwort: „5+7=12. Wo ist das Problem?“ „Rogue one – der Kinotraum, zu dem wir uns kaum trau’n“ weiterlesen