Wenn die Mama mit dem Baby quiekt und der Papa fistelt…

Hier nun ein netter, kleiner Artikel der SZ, der auf folgenden Sachverhalt verweist: Mütter gleich welcher Sprachen und Kulturen (eingeschränkt zumindest auf die Herkunftsländer der Mütter, die an der Untersuchung teilnahmen) ändern ihren Tonfall, wenn sie mit Babys sprechen ähnlich oder gleich. Das ist vielleicht intuitiv klar, aber nunmal auf eine wissenschaftliche (evidenzbasierte…) Basis gestellt worden. Fair enough.

Was mich dann als Männerbeauftragter in dieser mütterlichen Welt stört: Einerseits wird diese Erkenntnis problemlos auf alle Erwachsenen (nur Eltern? Nur nahe Verwandte?) übertragen, explizit also neben den Müttern v.a. auch auf die Väter. Andererseits ist im Forschungsdesign kein Papa dabei gewesen.

Nun glaube ich auch nicht, dass die Papas in gleich rauher Stimme ihre Babys fragen, ob sie mit ihnen ein Bier trinken gehen wollen. Gleich rauh, wie sie das mit ihren sonstigen Saufkumpanen machen (oja, ich suhle mich gerade in Stereotypen). Aber hey, so richtig dolle ist das auch nicht, dass der Untersuchungsgegenstand ausschließlich Mütter waren, die Ergebnisse dann auf alle Erwachsenen übertragen werden.

Auch in der Zusammenfassung der entsprechenden wissenschaftlichen Publikation („…Our study complements research showing that adult speakers acoustically exaggerate the formant frequencies of their speech when speaking to infants to maximize differences between vowels“). ist man nicht weit davon entfernt, Männlein und Weiblein zusammenzufassen. Wobei fairerweise die Wissenschaftler/innen hier nur von ‚ergänzen‘ sprechen, sprachlich also durchaus etwas vorsichtiger sind.

Naja, dann flöte ich mal meinem Nachwuchs etwas vor…So bis das Weinglas zerspringt, oder so.

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Kleinfamilie kann nicht funktionieren?!

In der SZ heute ein krudes Interview
mit obigem Tenor ohne Fragezeichen. Ich frage mich nur: Wenn denn die Kleinfamilie schon nicht funktioniert, wie will dann das von der Dame propagierte Modell der afrikanischen Großfamilie – womöglich nur mit deren weiblichen Mitgliedern – funktionieren?!

#Kopfschütteln

12.10.2017 Nachtrag: Das o.g. Interview ist derzeit auf der Seite der SZ nicht mehr zu finden. Keine Ahnung warum. Deswegen hier den Verweis auf das entsprechende Buch der Dame. Krude Thesen auf noch mehr Seiten…. Kauf nicht empfehlenswert, meine Meinung.

 

Ich flieg auf Dich!

Irgendwann wird der Tag kommen, und ich werde mich outen müssen.

Nicht das, was Sie denken mögen. Ich meine fußballerisch:

Ich war noch nie in meinem Leben in einem Fußballstadion. Und dabei hat doch Fußball sogar eine unterhaltsame Rolle in unserem Familienleben von Kindesgeburt an gespielt. „Ich flieg auf Dich!“ weiterlesen

Drei Jungs

Ich wurde gefragt, ob ich mal einfach so was über unsere drei Jungs schreiben könnte. Klar doch, wir Jungs erledigen alles doch immer pünktlich und schnell. Wir Jungsvater haben es nicht so mit den Zöpfen. Bei uns ist da Badezimmer auch immer frei (wiewohl nicht betretbar…). Hier also.

Mit drei Jungs lebt man gefährlich – Notizen aus Florenz

Ich sitze gerade im Flughafen von Florenz und warte auf meinen Flieger. Ja, ich gebe zu, mein Broterwerb hat einige Vorteile, aber darum geht es hier nicht. Denn ich bin froh, durch die Sicherheitskontrolle gekommen zu sein. „Mit drei Jungs lebt man gefährlich – Notizen aus Florenz“ weiterlesen

Drei Farben Lila

Großpackungen sind günstig für Großfamilien. Sollte man meinen. Bei Kinderzahnbürsten habe ich da so meine Bedenken. Ein Dreierpack enthält meistens auch Mädchenmodelle. Lillifee ist da sehr beliebt. Bei uns aber nicht. Wir haben drei Jungs zuhause. Dann muss eine von drei Zahnbürsten ob des Unisono-Protests weggeworfen werden. Der Preisvorteil ist flöten. „Drei Farben Lila“ weiterlesen

Ich bin unfair

…ich weiß, aber lest einmal da rein:

 

Könnt Ihr Euch vorstellen, dass ich mich schwer amüsierte? Übrigens auch über mich: Denn ich war so in der Adventsbäckerei, dass ich sogar die Formulierung der „sieben fetten Backlinks“ erst einmal mit der Chefkoch-App in Verbindung brachte.

Voller gestärkter Männlichkeit legte ich diese wundersame Mail mental ad acta und widmete mich weiter unserem Lebkuchenhaus.