Mit drei Jungs lebt man gefährlich – Notizen aus Florenz

Ich sitze gerade im Flughafen von Florenz und warte auf meinen Flieger. Ja, ich gebe zu, mein Broterwerb hat einige Vorteile, aber darum geht es hier nicht. Denn ich bin froh, durch die Sicherheitskontrolle gekommen zu sein.

Nein, nicht was Sie denken. Ich war weder zu spät dran noch war eine lange Menschenschlange vor mir. Ehrlich gesagt zeigt die Anzeigetafel des hiesigen Flughafens am Samstagabend gerade mal eine Maschine nach Rom und (m)eine nach Frankfurt.

Ordentlich hatte ich alle Utensilien in die Körblein am Check aufgelegt, als mich der gestrenge Blick der Carabinieri zum Kofferöffnen aufforderte. Nun hatte ich meinen Koffer eigentlich nicht aus den Augen gelassen, aber das ist dann schon immer der Moment, wo man denkt: Woher kommen die drei Kilo Kokain in meinem Handgepäck? Und: Es glaubt mir garantiert niemand, wenn ich sage, das sei nicht von mir. Vor allem, wenn man doch ein bisschen anfängt zu schwitzen, wie ich in diesem Moment.

Die geübten Carabinieri hatten allerdings bald das Corpus delicti entdeckt. Besser gesagt, deren drei. Auf der Piazza Santissima Annunziata in Florenz gab es dieser Tage einen Schokoladenmarkt. Dort hatte ich drei formschöne Revolver erstanden…. Hätte ich drei Mädchen, wäre mir das nicht in den Sinn gekommen.

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