Wenn es nicht die Steinzeitaxt zu Weihnachten soll.

26erbung

Disclaimer. Hier ist nichts für (klassische) Mädchen dabei. Wir haben drei Jungs. Sorry.

Mit den modernen Accessoires ist das so eine Sache. Die Steinzeitmenscheneltern hatten es da noch gut. „Du Kind, hier meine Axt. Ah, ist zu schwer. Du Kind, hier kleine Steinaxt. Für Dich.“

Und robust wie alle Erwachsenenspielzeuge damals noch waren, ging auch keines der Spielzeuge in Kinderhand kaputt. Sehen wir einmal davon ab, dass vom Kinderzehen auch nicht viel übrig blieb, wenn die Axt da leider mal zufällig darauf fiel. Wichtig allerdings: Die Steinaxt ging nie kaputt!

Heute ist das anders: „Du Kind, hier mein Tablet. Nein! Nicht so stark drücken. Und nicht falten wollen!! Arrrg, Du hast es gerade fast fallen lassen, ist Dir klar, was das kostet, und wie leicht das kaputt gehen kann!!“

Ich glaube, ich muss das nicht weiter umreissen. Kennen wir alle. Und wer jetzt vermutet, dass hier ein bezahlter Link zu einem Display-Reparatur-Discounter kommt. Wäre vielleicht gar keine schlechte Idee.

Aber nein, hier geht es doch um handfeste Weihnachtsgeschenke, die zwischen Elternsorge und Kinderwunsch einen Kompromiss suchen. Und, würde ich mal sagen, im Clempad 6.0 für Kinder ab 3 Jahren gefunden haben. Die technischen Daten können Sie sich hier anschauen. Ich für meinen Teil kann als Laie nur feststellen: Die Kinder (3, 6 und 8 Jahre) sind zufrieden. Und lassen mein (!) Erwachsenentablet in Ruhe.

Familienfrieden. Mehr wünscht man sich ja nicht zu Weihnachten. Jedes Kid kann sich seinen Bereich einrichten. Die Apps können mit Elternhilfe geladen werden und los geht es mit den Wunschspielen. Ein begeistertes Aufspringen beim Sieg. Kein Problem, das Clempad fällt auf den Boden und bleibt unversehrt. Und wenn die kleinen Händchen noch ein bisschen wurstig sind, hilft vielleich der beigefügte Stift zum Antippen und Spielen. Kakao ging auch schon. Ich vermute allerdings mal, nicht in rauhen Mengen. Ein Unterwassertablet ist es nicht. Also, mal ausprobieren, meine Empfehlung. Und damit die Welt von gestern und heute zusammenkommen, hat Clementoni auch an ganz old school Papierfiguren gedacht, die helfen das virtuell Gespielt auch in echten  3 Dimensionen nachzustellen.

Wer dann, so wie ich, denkt, dass die Kinder mal vom Flachbildschirm, immerhin 7 Zoll, wegkommen sollte, Clementoni hat da auch daran gedacht.

Zum Einen gibt es da den Cyber Roboter.  Ehrlich gesagt, um auf die Steinzeit zurückzukommen. Das is die Axt, die der Mann eigentlich gar nicht in Kinderhand geben möchte. Nur Frau schaut kopfschüttelnd hin, wenn ich da rumfahre. Roboter, per Smartphone oder eben Tablet programmier- und fahrbar. Herrlich. Ich denke, ich nehme das Teil zur Weihnachtsfeier im Betrieb mit, kann doch nicht immer mit öden Plätzchen antanzen. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob der Roboter, den der Sohnemann (ab 8 Jahren) zusammenbauen und ‚programmieren‘ kann, das direkte Versprechen für ein Elektrotechnikstudium mit Jobgarantie am KIT (Karlsruhe Institute of Technology) sein wird. Aber immerhin, ein Ausprobieren ist es allemal. Vielleicht kann er später ja mal selbst bei Clementoni anfangen. Clementoni überzeugt durch viele innovative Neuheiten, die für eine breite und abwechslungsreiche Produktpalette im Bereich der Lernspiele sorgt. Alle Artikel werden in Recanati im Firmenhauptsitz entworfen, designed und entwickelt von einem Team, das im Laufe der Jahre auf über 50 junge Researcher angewachsen ist. Aufbauend auf 2 Elektromotoren können Körper, Arme, Rollräder flott zusammengebaut werden und mit der App auf dem Smartphone der Roboter in verschiedenen Modi, von totaler Kontrolle bis total autonom auf Tour geschickt werden.

Und wer es ein bisschen klassischer haben möchte.  Clementoni hat auch die Construction Challenge im Angebot. Das ist erst einmal ein klassischer Bausatz, der viele Varianten zulässt (vom Racer über ein Motorrad bis hin zum klassischen Kran, es sollen über 50 Varianten sein, noch haben wir nicht alle ausprobiert). Der Clou hierbei ist der im Bausatz vorhandene Elektromotor. Wer meinen Beitrag zum pneumatischen Antrieb gelesen hat, weiß, dass das auch spannend ist, aber es ist halt wie die Luftpumpe am Rad neben der Vespa. Irgendwie kommt man mit der Vespa weiter. So auch hier. Cooles Teil. Hier kann sich der künftige, klassische Maschinenbauer versuchen. Oder haben Sie sich sonst mal mit Ihrem Nachwuchs schon so anschaulich über Getriebe und Ganzsysteme unterhalten können? Und ich gestehe, bevor wir uns daran gemacht haben, wusste ich nicht, wie eine Zahnstangen-Lenkung funktioniert.

Meiner adventlichen Phantasie zufolge könnte das an Weihnachten so aussehen. Ich hacke mich in das Tablet, das den Cyber Roboter steuert, woraufhin dieser mir frisches Croissants ans Bett bringt. Und wenn der Nachwuchs motzt, sollen sie sich doch erst einmal mit der Construction Challenge beschäftigen.

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3 Kommentare zu „Wenn es nicht die Steinzeitaxt zu Weihnachten soll.

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